heimliche Wunden / Schattengeister
ein Gedicht, das ich gefunden habe:
Es gibt Wunden, heimliche Wunden, du
Die heilen im Leben nimmermehr zu.
Wohl geht man einher mit frohem Gesicht,
Spricht wie die anderen mit lachendem Mund.
Und wähnt sich ganz und gar gesund;
Bis einer ja an der Wunde rührt
Und man das heimliche Brennen spürt.
Es gibt solche Wunden im Leben, du,
Die heilen nie – niemals im Leben zu.
dasselbe Gefühl, nur stärker, in einem Gedicht von mir:
“die ich rief, die Geister
werd ich nun nicht los”
warum rief ich?
ferne gedanken
wen rief ich, wozu?
bleiche, kalte gestalten
die mich bedrängen
ich rief um hilfe!
hilfe
es kamen nur schatten
schatten, die mich halten,
umklammern, festsetzen
und ich werde sie
nicht
los
die ersten zwei Zeilen sind ein Zitat aus Goethes “Zauberlehrling”
Hallo Judith,
ich suche den Verfasser dieses Gedichtes, habe es nur hier bei dir gefunden, weißt du von wem es stammt, für einen Hinweis wäre ich sehr dankbar, würde es nämlich gerne in einer Predigt verwenden,
herzlichen Gruß, Uli Pfifferling
Es gibt Wunden, heimliche Wunden, du
Die heilen im Leben nimmermehr zu.
Wohl geht man einher mit frohem Gesicht,
Spricht wie die anderen mit lachendem Mund.
Und wähnt sich ganz und gar gesund;
Bis einer ja an der Wunde rührt
Und man das heimliche Brennen spürt.
Es gibt solche Wunden im Leben, du,
Die heilen nie – niemals im Leben zu.